Wir sind für Sie da!

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Was tun im Schadenfall?

Erste Regel nach einem Unfall: Bleiben Sie ruhig und besonnen!
Lassen Sie sich weder vom Unfallgegner, noch von der Polizei oder von Zeugen aus der Ruhe bringen.
Machen Sie mit Ihrem Mobiltelefon oder einem Fotoapparat Bilder von der Unfallstelle, wobei sie feste Bezugspunkte wie Bäume, Verkehrsschilder, Hausfassaden oder Ampeln mit ins Bild einbeziehen sollten. Das erleichtert hinterher die räumliche Rekonstruktion des Unfallhergangs.
Notieren Sie sich die Namen und Verkehrszeichen des Unfallgegners, die Namen von Zeugen und die Namen der Polizeibeamten vor Ort.
Informieren Sie Ihre Versicherung.
Beauftragen Sie einen Rechtsanwalt und einen qualifizierten, unabhängigen Gutachter.

Im Falle eines unverschuldeten Unfalles empfiehlt es sich immer, den Unfallhergang zu rekonstruieren, Beweise zu sichern und die Schadenshöhe festzustellen. Dazu sind wir da.
Die Honorarkosten, die Ihnen dabei durch uns entstehen, werden vom Unfallgegner bzw. von dessen Haftpflichtversicherung getragen, denn der allgemeinen Rechtsauffassung nach gehören die Kosten für ein Gutachten zu dem entstandenen Schaden.
Ausnahme: Wenn es sich um einen Bagatellschaden mit erkennbar unter 850 € Schadenssumme handelt, ist die gegnerische Versicherung nicht verpflichtet, ein Gutachten zu bezahlen.

Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen: Die gegnerische Versicherung wird den Schaden von einem eigenen Gutachter prüfen lassen wollen.
Das ist legitim, ersetzt aber nicht die Meinung eines unabhängigen Kfz-Sachverständigen!
Eine Versicherung, die letztlich den Schaden zu bezahlen hat, hat sicher ein Interesse daran, dass der Schaden so niedrig wie möglich ausfällt. Sie sollten also einen Sachverständigen beauftragen, der Ihr Vertrauen genießt und der alle an Ihrem Fahrzeug entstandenen Schäden objektiv bewertet. Denn schließlich sollen Sie laut § 249 BGB nach dem Unfall nicht schlechter da stehen als vor dem Unfall.
Dazu gehört, dass der Ihnen entstandene Schaden vollständig erfasst und anschließend repariert oder ersetzt wird.

Anders ist es im Falle eines Kaskoschadens. Da wird Ihre Versicherung darauf bestehen, einen eigenen Gutachter zu beauftragen.
Sind Sie mit dessen Bewertung nicht einverstanden, besteht die Möglichkeit eines sog. „Gutachterverfahrens". Darin können Sie einen eigenen Gutachter beauftragen, und dessen Gutachten sowie das Gutachten Ihrer Versicherung werden abschließend von einem Obergutachter geprüft und gegeneinander abgewogen. Ihre Verkehrsrechtschutzversicherung übernimmt i.d.R. die Kosten für dieses Verfahren.

Der Reparaturkosten-Voranschlag Ihrer Werkstatt reicht übrigens weder im einen, noch im anderen Fall aus. Er sagt nämlich nichts über die Wertminderung Ihres Fahrzeugs. Außerdem hat er keinerlei Beweiskraft im Falle eines Verfahrens.
Mit der Beauftragung eines unabhängigen Kfz-Sachverständigen haben Sie nicht nur eine realistische Kostenschätzung, die Ihnen anschließend auch bei der Beauftragung einer Kfz-Werkstatt hilft.
Sie gewinnen auch den Überblick über verdeckte Schäden, z.B. an tragenden Teilen, die bei der oberflächlichen Bemessung der Reparaturkosten vielleicht übersehen würden.

Sparen Sie am Kfz-Sachverständigen, sparen Sie womöglich an der falschen Stelle.
Denn die Höhe des Gutachter-Honorars, sowohl bei der Bewertung von Unfallschäden als auch bei der Ankaufsuntersuchung von Gebrauchtwagen, ist gering im Verhältnis zu der Sicherheit, die Sie gewinnen!
Sprechen Sie uns gerne auf die Kosten an, wir erklären Ihnen gerne unser Honorar.